campusnachrichten vom donnerstag / 22. februar
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campusnachrichten vom donnerstag / 22. februar

Neues vom Campus und aus den Wissenschaften von und mit Cagla Yilmaz

Unsere Themen sind:

  • Geklaute Bachelorthesis
  • Hasskommentare auf Facebook
  • Und: Uni Leizig sucht Grippekranke

 

 

Aufgrund eines technischen Problems können wir euch die Nachrichten leider nicht als Audio, sondern nur in der Text-Fassung zur Verfügung stellen.

 

Das Ansichtsexemplar der Bachelorarbeit einer Düsseldorfer Studentin wurde geklaut
Celina Dolgner studiert Kommunikationsdesign an der Hochschule Düsseldorf.
Da sind im Moment einige Arbeiten der Künstlerin ausgestellt. Neben Fotografien auch ein Ansichtsexemplar ihrer Bachelorarbeit. Das wurde während der Ausstellung mitgenommen. Ihre Fotobearbeitungen sind noch bis Ende der Woche in der Hochschule ausgestellt. Auf dem Instagramaccount der Hochschule Düsseldorf wird darum gebeten, die Bachelorarbeit wieder zurückzubringen.

 

Für viele Hasskommentare auf Facebook ist eine Minderheit der rechten Szene verantwortlich
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus London. Die Forschenden haben dafür Kommentare unter Beiträgen von Online-Medien auf Facebook untersucht. Insgesamt wurden 18.000 Kommentare analysiert. Das Ergebnis der Untersuchung ist, dass die meisten Hasskommentare von rechten Gruppierungen stammen. Diese sollen sich zu bestimmten Uhrzeiten im Netz verabreden. Dann veröffentlichen sie gemeinsam Hasskommentare unter den Beiträgen. So wollen sie eine hohe Aufmerksamkeit ihrer Beiträge gewährleisten. Das Problem dabei sei, dass die Meldungen dann häufiger auf der Pinnwand von Facebook-Nutzenden erscheinen. Diese könnten dann denken, dass der Hass mehrheitlich ist. Facebook möchte das Problem lösen.

 

Ein neues Medikament soll gegen Grippeerkrankungen getestet werden
Dafür braucht die Uni-Leipzig Freiwillige ab 18 Jahren. Die möglichen Probandeninnen und Probanden müssen aktuell an einer echten Grippe leiden. Die Erkrankung darf auch nicht länger als 48 Stunden bestehen. Ziel ist es einen besseren Impfstoff herzustellen. Der Jetzige wirke nur bedingt. Freiwillige bekommen keine Aufwandsentschädigung. Die Uni-Klinik übernimmt nur die Reisekosten. Geeignete Teilnehmenden sollen dann in drei Gruppen aufgeteilt und mit unterschiedlichen Medikamenten behandelt werden.

 

Die campusnachrichten immer um Viertel vor!