brandneu auf der [97.1] – der blog
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brandneu auf der [97.1] – der blog

Jede Woche bringt hochschulradio düsseldorf neue Musik in euer Radio. Wir spielen für euch sowohl die angesagteste Musik aus dem Kosmos der Alternativ-Szene als auch die besten Newcomer und Geheimtipps. Damit ihr auch wisst wer die Künstler und Künstlerinnen sind, die wir zurzeit häufiger spielen, präsentieren wir euch hier im brandneu-blog die Hintergründe zu unseren neusten Songs im Programm. Die restlichen Songs, die momentan häufiger laufen (auch Rotation genannt), seht ihr HIER.

Biig Piig – Feels Right

Die Londoner Musikerin Biig Piig, eigentlich Jessica Smyth, hat mit „Feels Right“ ihre fünfte Single dieses Jahr veröffentlicht. Gedanklich will sie die Hörenden in Partystimmung versetzen. Der Einstieg ist noch recht gediegen und entspannt; im dem Refrain setzen dann aber schnelle, tanzbare Rhythmen ein: Ein guter Song, um vielleicht mal kurzzeitig den Corona-Alltag zu vergessen und von kommenden Partys zu träumen.

Shame – Water In The Welll

Die junge Postpunk-Band Shame sorgte vor knapp drei Jahren mit ihrem Debütalbum „Songs of Praise“ für Furore. Jetzt gibt es neue Infos zum zweiten Album der Südlondoner. „Drunk Tank Pink“ wird am 15. Januar erscheinen. Nach „Alphabet“ ist „Water In The Well“ die zweite Vorab-Singleauskopplung. Der energiegeladene Punksong verdient es, auf den berüchtigten Konzerten der Band abgefeiert zu werden. Schade, dass die Fans noch länger darauf verzichten müssen.

G Flip – I’d Rather Go To Bed

Die australische Sängerin G Flip singt uns wahrscheinlich allen aus dem Herzen. Ihr neuer Song „I’d Rather Go To Bed“ entstand in der Zeit des Lockdowns – also in einer Zeit, wo vielen von euch bestimmt auch ab und an mal die Decke auf den Kopf gefallen ist. Bei G Flip war es zumindest so: Sie wollte sich am liebsten direkt wieder ins Bett verkriechen und vom Reisen träumen. Das Video ihres neuen Songs ist etwas anders als man es gewohnt ist. Die Zuschauenden sehen einem Gameboy-Spiel zu. Und in diesem Gameboy-Spiel läuft G Flip selbst umher. So ein bisschen Super Mario in G Flip-Edition.

Slowthai – nhs

Der junge britische Rapper Slowthai flowt entspannt auf seiner Single „nhs“ durch die Zeit. Der zurückgelehnte Beat passt dabei ganz wunderbar zu Slowthais Rapstil, der das Talent besitzt manchmal aufgedreht und unaufgeregt zur selben Zeit zu sein. „nhs“ ist Teil des am 15. Februar 2021 erscheinenden Albums „Tyron“, benannt nach dem bürgerlichen Vornamen von Slowthai.

Jade Bird – Headstart

Jade Bird gibt uns einen Vorsprung für das Jahr 2021, das doch bitte endlich mal kommen soll. Das klappt ziemlich gut mit dem folkigen Indie-Akustik-Song „Headstart“, den die Musikerin auf das Parkett zaubert. Lyrisch geht es um die Deutung zwischenmenschlicher Zeichen, die von verschiedenen Mitgliedern (Männer) unserer Gesellschaft nicht so ganz so gut verstanden werden. Ob „Headstart“ Teil eines neuen Albums ist steht noch in den Sternen.

Nayana IZ – Partner In Crime

Nayana IZ wünscht sich, dass die Hörenden ihrer Musik einfach mal wieder etwas fühlen. Denn die Folge des Fühlens sei das Verstehen, und daraus folge Empathie. Die Musik der reflektierten Zwanzigjährigen ist geprägt von Fragen zu Identität, Herkunft und Spiritualität, die die Rapperin wohl auch persönlich umtreiben. In der Fachwelt zieht die Londonerin mit indischen Wurzeln immer mehr Aufmerksamkeit auf sich und steht auf der diesjährigen Future-Sounds-Liste des BBC Asian Network. In ihrem neusten Werk „Partner In Crime“ geht es um die Person, der man am meisten vertraut. Für Nayana IZ kann diese Person auch sie selbst sein.

Django Django – Glowing In The Dark

Django Django lumineszieren mal wieder. Die Londoner leuchten nicht nur im Dunkeln, sondern wissen auch, mit ihrem Electro-Art-Poprock zu glänzen. Denn ihre neue Single „Glowing In The Dark“ kann auf jeden Fall was. Sobald die federnden Rhythmen und das Elektrogewaber in die Cochlea krachen, kann auch die untanzbarste Person wahrscheinlich nicht mehr widerstehen. Wer davon nicht genug bekommen kann, kann sich auf das gleichnamige Album freuen, denn das erscheint am 21. Februar 2020.

Loyle Carner – Yesterday

Anderthalb Jahre nach seinem letzten Album ist Loyle Carner zurück: In „Yesterday“ verarbeitet der Londoner Rapper seine Erfahrungen als Kind einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters. Mit der Hoffnung auf eine Welt, in der Rassismus und Diskriminierung überwunden sind, besticht „Yesterday“ durch ein klares politisches Statement. Durch die Zusammenarbeit mit der HipHop-Legende Madlib erfüllt sich Carner einen Traum. Sein pumpendes Oldschool-Instrumental mit Souleinflüssen wird die HipHop-Nostalgiker*innen unter euch garantiert anstecken.

Benee – Winter (feat. Mallrat)

„The winter suits me better“, singt Benee in „Winter“ und das könnte durchaus ärgelich für die 20-Jährige sein, denn in ihrer neuseeländischen Heimat geht es gerade in großen Schritten auf den Sommer zu. Das tut dem großartigen Song aber keinen Abbruch. Mit ihrer verträumten Stimme und dem catchy Refrain singt Benee aka Stella Rose Benett sich geradewegs in unsere kalten Winterherzen. „Winter“ ist Teil von Benees Debütalbum „Hey U X“, das mittlerweile auch in Europa erschienen ist.

Billie Eilish – Therefore I Am

„I think, therefore, I am“, das singt Billie Eilish in ihrem neuen Song „Therefore I Am“. Ob sie damit philosophisch wird? Vielleicht. Auch der Rest des eingängigen Textes kommt sehr selbstbewusst rüber. Die Meinung anderer sei Billie egal. Im Video werden Kindheitsträume wahr. Sie hat die ganze Mall für sich und nimmt sich alle Snacks, auf die sie Lust hat.

Moglii – Oxygen

Frisch verliebt mit Moglii: In „Oxygen“ geht es um das Gefühl, wenn es so richtig gefunkt hat. Der Düsseldorfer Simon Ebener-Holscher, so Mogliis richtiger Name, ist nicht nur Sänger, sondern auch Musikproduzent und Jazzpianst. Mit „Oxygen“ liefert er gefühlvolle Vocals und zurückhaltende Garage-Synths, die teilweise an Disclosure erinnern. Smoother Pop aus der Region!

TSHA – Change (feat. Gabrielle Aplin)

Sehr dancelasting kommt der neue Song „Change“ von TSHA daher. Dieses Mal mit den Vocals von Gabrielle Aplin gepaart, kann man ihn super nebenbei hören oder einfach dazu tanzen. Die aus London stammende TSHA ist eine der wenigen führenden weiblichen Produzentinnen, die sich voll auf die Musik konzentrieren können. Auch andere Songs von ihr sind ähnlich vom Stil und sind auf ihrer neuen EP „Flowers“ zu hören.