Being Crazy mit THE KILLS
 [ zu hause ]

Being Crazy mit THE KILLS


thekillspolaroid

„I want you to be crazy cos you’re boring baby when you’re straight“ schrie Alison Mosshart ins Mikrofon. Und dieser Anweisung folgte das Publikum bei dem The Kills Konzert, das am 14. März im Zakk stattfand.

Das amerikanisch-britische Duo, bestehend aus Alison Mosshart und Jamie Hince, hat es geschafft das Publikum mit ihrer enormen Energie anzustecken.
Hince’s harte Gitarrenriffs und Mosshart’s leidenschaftlicher Gesang führten zu ekstatischen, geradezu pogenden Massen, die sehr textsicher mitgröhlten.
Und spätestens bei ihrem größten Hit „Cheap And Cheerful“ war kein Halten mehr. Die überwiegend jungen Studenten feierten so sehr, daß sogar Mosshart vor lauter Überwältigung grinsend ein „Thank You“ herausbrachte.

Aber nicht nur das Publikum wußte es sich zu verausgaben, auch The Kills gingen ordentlich ab. Mosshart, die oft eklektisch ihre Zigarette auf den Bühnenboden schmiß und auf die Verstärker stieg, und Hince, der mit seiner Gitarre auf besonders hart Pogende zielte und vor lauter Trubel manchmal den Gurt seiner Gitarre abriß, hinterließen bleibenden Eindruck. Denn was die Show der beiden so einzigartig macht, ist die gewaltige Intensität. Die besondere Bindung von den beiden Musikern zeigte sich durch tiefe Blicke, gemeinsames auf die Knie sinken und das Teilen eines Mikrofons.

Fühlbar wurde die Intensität bei ihren ruhigeren Songs „Last Day Of Magic“ und „Black Ballon“, die bei wahrscheinlich jedem im Publikum eine Gänsehaut verursachten. Die Rockmusiker tauchten vollkommen in die Musik ein, stampften mit ihren Boots im Takt auf den Boden und fegten ungehalten über die Bühne, gerade  bei dem Kracher „Hook And Line“ war Mosshart nicht mehr zu bändigen.
Nach einer knappen Stunde und zwei Zugaben verabschiedeten sich The Kills. Sie hauchten ein „Dankeschön“ ins Mikrofon, machten eine Verbeugung vor ihrem Publikum und umarmten sich.

 

killszakk1killszakk2killszakk3killszakk41