brandneu auf der [97.1] – die songs im porträt
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brandneu auf der [97.1] – die songs im porträt

Jede Woche bringt euch hochschulradio düsseldorf neue Musik in euer Radio. Wir spielen für euch sowohl die angesagteste Musik aus dem Kosmos der Alternativ-Szene als auch die besten Newcomer und Geheimtipps. Damit ihr auch wisst wer die Künstler und Künstlerinnen hinter den Songs sind, die wir zurzeit häufiger spielen, wollen wir euch hier unsere allerneusten Songs etwas näher vorstellen. Die restlichen Songs, die momentan häufiger laufen (auch Rotation genannt), seht ihr HIER.

 

Jungle – Happy Man

 

2014 haben sich die Briten mit ihrer Single Busy Earnin‘ in so einige Hitlisten gespielt. Mit ihrem Neo-Soul und einer ordentlichen Portion Retro-Charme sind sie nun vier Jahre später mit gleich zwei neuen Singles zurück. Und eines ist klar: die Band führt ihren unverkennbaren Sound fort. Ein bisher namenloses Album soll es angeblich auch bald geben – doch so lange ist Happy Man der perfekte Sound für schwüle Sommertage.

 

 

Gurr – Hot Summer

 

Im Indie-Bereich sind Gurr wohl die wichtigste deutsche Exportband der letzten Zeit: Vor Kurzem haben sie sogar den European Album of the Year-Award gewonnen und werden von Institutionen wie der BBC international unterstützt. Nach ihrem Debüt „In My Head“ aus dem Jahr 2016 liefern sie jetzt die neue Single „Hot Summer“ ab.

 

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Inner Tongue – Next Life

 

Na, was macht ihr so im Jahr 2039? Schön im Job angekommen? Vielleicht mit den ersten Problemchen eurer pubertierenden Kinder rumschlagen? Alles zum Glück noch ferne Zukunft, aber geht es nach dem Elektroproduzenten Inner Tongue aus Wien, dann klingt das Jahr 2039 genau wie seine neue Single Next Life. Zumindest steht ein solches Copyright auf dem mit Delfinen geschmückten Singlecover. Das passt auch zu dem Song. Next Life schwimmt auf einer smoothen Klangwelle, die einen entschleunigt und beruhigt. Das Debütalbum kommt zum Glück schon was früher, nämlich am 25. Mai, raus.

 

 

Let’s Eat Grandma – It’s Not Just Me

 

Hat da jemand zu viel von Grimm’s Märchen gelesen? Das wäre jedenfalls bei Rosa Walton und Jenny Hollingworth nachzufragen. Die beiden Frauen aus Norwich, UK kennen sich seit ihrer Kindheit und sind zusammen die Band Let’s Eat Grandma. Die erlebt gerade in diesen Wochen ein großes Feedback durch britische Musikmagazine. Selbst beschreiben sie ihre Musik als Experimental Pop, auch wenn ihr neuer Song It’s Not Just Me gewisse Ähnlichkeiten zu CHVRCHES aufweist. Das ist ein Vorbote aus dem Album I’m All Ears, was Ende Juni rauskommt.

 

 

Samsaruh – Gunpowder

 

Auf das Verbrechen folgt die Tatwaffe – so scheint es auf jeden Fall bei den Songtiteln der australischen Elektro-Musikerin Samsaruh zu sein. Nachdem sie schon mit „Beautiful Killer“ auf der [97.1] punkten konnte, kehrt sie nun mit ihrem neuen Song „Gunpowder“ in unsere Playlist zurück.

 

 

Snail Mail – Heat Wave

 

Die 19-jährige Snail Mail alias Lindsey Jordan aus Baltimore, Maryland ist eine weitere Newcomerin, der von vielen Seiten der ganz große Wurf zugetraut wird. Das kommt auch nicht von ungefähr: ihre neue Single Heat Wave ist gleichermaßen gefühlvoll wie krachend. Sehr akzentuiert, aber chirurgisch präzise weiß Snail Mail ihre Riffs einzusetzen um das Bild einer verflossenen Sommerliebe melancholisch nachzuzeichnen. Bis zum Debütalbum Lush ist es auch nicht mehr weit: am 8. Juni ist es erhältlich.

 

 

Please Madame – Lies

 

Musikalisch kann Österreich im Moment so einiges! Ein weiter Beweis dafür sind Please Madame aus Salzburg, die mit ihrem frischen Indie-Pop den Sommer auf unsere Rotation holen. Im April ist ihr zweites Album Young Understanding erschienen. Die Single Lies sollte entgegen der Jungs im Video jedoch besser tanzend als liegend angehört werden.

 

 

Queens Of The Stoneage – Head Like A Haunted House

 

Im letzten Jahr kam Villains, das mittlerweile siebte Studioalbum der Band aus Kalifornien, raus. Head Like A Haunted House ist die dritte Single des Longplayers und ein irrer, wilder Rock’n’Roll-Trip. Das dazugehörige Video erinnert ein wenig an eine Produktion aus den 2000ern, ist aber ein gelungenes und gruseliges Kunstwerk voller Skelette, Spinnen und Ufos. Ein wahres Spukhaus eben…

 

 

Albin Lee Meldau – I Need Your Love

 

Willkommen in Göteborg, der Heimatstadt des schwedischen Newcomers Albin Lee Meldau. Und obwohl seine Musikkarriere tatsächlich noch gar nicht so lange dauert, 3 Jahre um genau zu sein, hat er schon viele Referenzen in seiner Vita sammeln können. 2017 konnte er z.B. schon beim renommierten SXSW-Festival in Austin, Texas spielen und hat bereits Hilfe vom schwedischen Hitproduzenten Björn Yttling (Peter, Björn & John) erhalten. Im Juni folgt das Debütalbum von Albin Lee Meldau. Die Single I Need Your Love stimmt darauf zumindest leicht und geschmeidig mit kleiner Soulnote darauf ein.

 

 

Arctic Monkeys – Four Out Of Five

 

Seit fünf Jahren lang ersehnt hat das neue Arctic Monkeys Album unter Fans für einige Diskussionen gesorgt. Die Abwendung von britischem Indie zu eher amerikanisch geprägter Lounge-Musik ist für viele Fans gewöhnungsbedürftig. Die aktuelle Single „Four Out Of Five“ behält dafür immerhin die groovigen Basslines des Vorgängeralbums „AM“ bei.

 

 

DJ Koze – Illumination (feat. Roisin Murphy)

 

Elektromusik made in Germany since 1996. Seit nun 22 Jahren ist DJ Koze alias Stefan Kozalla im Musikgeschäft unterwegs und hat sich in der House-Szene mittlerweile den Legendenstatus erarbeitet. Die FAZ nennt ihn sogar „den letzten echten DJ“. Seine Musik zeichnet seit Jahr und Tag eine ungreifbare Sphäre aus. Sein neues Album Knock Knock verbindet diesen Sound mit Elementen aus traditioneller Musik aus aller Welt mit Electronica und Indiepop. Dafür holt er sich mit der Ex-Moloko Sängerin Roísín Murphy auch tatkräftige Verstärkung.

 

 

High Tropics – Wait For You

 

Wenn man böse ist, könnte man denken, dass High Tropics aus Australien eigentlich nur den Indie-Rock der 2000er wieder aufwärmen. Tatsächlich zeigen sie aber, dass dieser Sound nie groß weg war und Bands auch heute noch damit durchstarten können. Ohne Plattenfirma haben sie es mit ihrem Song Wait For You zu Lieblingen auf der Unsigned-Plattform des australischen Jugendradios Triple J gebracht.

 

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